Die Einrichtungen |
Lotti Latrous' Einrichtungen tragen den französischen Namen der Hoffnung: Centre d'Espoir. Centre Espoir Un - Ambulatorium Ihr erstes Projekt, das Ambulatorium feierte seine Eröffnung am 1. Februar 1999. Bis Ende 2006 fanden dort rund 153'000 Konsultationen statt, davon allein im Jahr 2006 ca. 22'000 Konsultationen. Centre Espoir d'Eux - Sterbespital Am 2. September 2002 eröffnete sie ds Sterbespital eröffnete. Sie gab ihm den Namen "Centre Espoir d'Eux". Ein Wortspiel: "Deux" heisst auf Französisch zwei, "d'Eux", für sie. Das zweite Zentrum also ist das "für sie", für die an Aids Erkrankten. Bis Ende 2006 wurden dort rund 1'186 Kranke behandelt. 32 Prozent durften überleben und sind heute bei guter Gesundheit und mit Aids-Medikamenten versorgt. Die anderen 68 Prozent sind gestorben. Insgesamt können heute jedoch viel mehr Menschen gerettet werden, da das Centre Espoir einerseits über ein gut ausgerüstetes Labor verfügt und andererseits die Aids-Therapie billiger geworden ist. Auch ist das Centre Espoir unterdessen schon viel besser bekannt, und viele Menschen kommen sich früher Hilfe holen. Centre Espoir Trois - Waisenhaus Das dritte Projekt, das "Centre Espoir Trois", konnte nach einigen Anfangsschwierigkeiten wie politischen Unruhen und anderem endlich per Ende 2005 realisiert werden. Das Waisenhaus für Aids-Waisen wurde offiziell Anfang Februar 2006 eröffnet. Bis zu fünfzig Waisenkinder, alle selber mit dem HI-Virus infiziert, finden darin Platz. Mit den drei Zentren hat Lotti Latrous inzwischen 50 Arbeitsplätze geschaffen. Sie ist die einzige Weisse im Quartier und auch die Einzige ohne Lohn. Die Kosten für den Unterhalt des Ambulatoriums, des Sterbespitals und des Waisenhauses (Löhne, Medikamente, Verpflegung der Patienten und finanzielle Unterstützung von mittellosen Aids-Kranken) belaufen sich auf monatlich 85'000 Franken (ca. € 53‘500).
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