Vom Wohlstand ins Elend

Lotti Latrous, eine Frau die sich sehr bewusst für das Leben im Slum und gegen jenes in einer Villa entschied.

Geboren 1953 in Dielsdorf (Nähe Zürich, Schweiz) lernte sie in Genf ihren späteren Ehemann Aziz kennen. Durch dessen Arbeit als Nestlé-Direktor kam das Ehepaar mit seinen drei Kindern von Jeddah über Nigeria und Kairo nach Abidjan in die Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste. Das Elend, das Lotti, die privilegierte Frau mit Chauffeur, Koch und Swimmingpool, dort antraf, veranlasste sie in einem Slum Abidjans ein Ambulatorium zu eröffnen.

Seit 1999 wurden folgende Einrichtungen durch Lotti Latrous eröffnet:

  • Centre Espoir Un - Ambulatorium
  • Centre Espoir d'Eux - Sterbespital
  • Centre Espoir Trois - Waisenhaus

Lotti Latrous' Einrichtungen tragen den französischen Namen der Hoffnung: Centre d' Espoir. Lesen Sie mehr unter „Einrichtungen“.


Oase im Elend. Film von Hanspeter Bäni

Sie hat Tausenden das Leben gerettet und wurde deswegen 2004 zur Schweizerin des Jahres gewählt. Doch dafür habe ihre Familie einen hohen Preis bezahlen müssen, sagt Lotti Latrous. Die heute 56jährige entschloss sich vor zehn Jahren für ein Ehe- und Familienleben auf Distanz, um dafür in einem der ärmsten Elendsviertel in der Elfenbeinküste das Hilfswerk „Centre l‘ Espoir“ auf- und auszubauen. >>

Wiederholungen:

18. Dezember 2009 um ca. 02:05 Uhr auf SF1
18. Dezember 2009 um ca. 11:00 Uhr auf SF1
22. Dezember 2009 um ca. 05:35 Uhr auf SF1 .

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