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Bücher & Medien

Bücher über Lotti Latrous

Was war. Was ist. Was zählt. Mein etwas verrücktes Leben

Lotti Latrous lebte zusammen mit ihrer Familie in der Elfenbeinküste, als das Aids-Virus in aller Welt, vor allem aber in Schwarzafrika Millionen von Toten forderte. Aziz, ihr Mann, arbeitete damals für einen Schweizer Grosskonzern, die drei Kinder waren in der Schule, und Lotti tat, was sie tun musste: jenen helfen, die am meisten unter der Krankheit litten. Den Ärmsten der Armen. Zusammen mit ihrem Mann eröffnete sie in Adjouffou, einem Slum der Wirtschaftsmetropole Abidjan, ein Ambulatorium und holte die Kranken eigenhändig aus ihren armseligen Hütten. Sie kam tausendfach zu spät. Aber zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – die meisten von ihnen waren selber HIV-infiziert – konnte sie auch viele Leben retten. Nicht lange, da kamen erst ein Sterbespital und etwas später ein Waisenhaus hinzu. In regelmässigen Abständen besuchte Lotti ihre Familie, die inzwischen in Kairo lebte. Ihr schlechtes Gewissen, dass sie in Abidjan blieb und sich um »fremde« statt um die eigenen Kinder kümmerte, plagte sie Tag und Nacht. Dass die Familie heute noch intakt ist, empfindet sie als das grösste Geschenk. Ebenfalls ein Geschenk ist, dass sie – nach einer persönlichen Krise – den Weg zurück in ihr Hilfswerk fand und sich dieses so entwickelte, wie sie es sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt hätte. Sie ist absolut überzeugt: »Auch wenn wir vieles oft nicht verstehen, am Ende ergibt alles einen Sinn.«

Autorin: Lotti Latrous

Verlag: Wörterseh-Verlag, 2019 

Info: Auf Deutsch erhältlich, 304 Seiten, mit farbigen Abbildungen

Lotti Latrous - Bangen und Hoffen im Slum von Abidjan

Das neue Buch über die Schweizerin des Jahres 2004, die sich ganz bewusst für ein Leben im Slum und gegen das Leben in einer Villa entschied, lässt die Leser an den vielen kleinen Erfolgen teilhaben, die Lotti Latrous mit ihrem Kampf für eine bessere Welt tagtäglich feiern kann. Zusammen mit ihr besucht die Autorin Gabriella Baumann-von Arx HIV-positive Mütter in ihren Hütten und lässt sich deren Geschichten erzählen. Dabei sind Nahaufnahmen von erschütternder Eindringlichkeit entstanden. Sie begleitet Lotti Latrous aber auch in ein afrikanisches Dorf, wo es weder Strom noch fliessendes Wasser gibt und – in das pure Gegenteil. Nach Los Angeles. Dort besuchen die beiden Frauen die Weltpremiere des Filmes EGOISTE, eine Dokumentation von Stephan Anspichler über Lotti Latrous, die im Herbst auch in die Schweizer Kinos kommt. In diesem letzten Buch der Trilogie über Lotti Latrous wird einmal mehr klar, dass es nicht der Überfluss ist, der uns Zufriedenheit schenkt, sondern allein die Möglichkeit, das Glück zu erkennen, das uns tagtäglich umgibt. In der Wärme eines Sonnenstrahles, im Lachen eines Kindes, im Summen einer Biene, in den strahlenden Augen eines alten Menschen.

Autorin: Gabriella Baumann-von Arx 

Verlag: Wörterseh-Verlag, 2007 

Info: Auf Deutsch erhältlich, 256 Seiten, mit zahlreichen Fotos

Madame Lotti - Im Slum von Abidjan zählt nur die Liebe

Das Buch »«, das im Werd-Verlag erschienen ist, wurde im Nu zu einem Bestseller. Und weil sich die Leserschaft in zahlreichen Briefen und Mails immer wieder danach erkundigte, wie es Lotti ergehe, begab sich Gabriella Baumann-von Arx ein weiteres Mal an die Elfenbeinküste, um vor Ort noch mehr über die Schweizerin zu erfahren, die sich in Westafrika der Ärmsten der Armen annimmt. Aus vielen, langen Geprächen entstand das zweite Buch über Lotti Latrous, das unter dem Titel »Madame Lotti – Im Slum von Abidjan zählt nur die Liebe« bereits über 30 000 Mal verkauft wurde. »Madame Lotti« unterscheidet sich vom ersten Buch »Lotti, La Blanche« vor allem dadurch, dass es sehr viel intensiver die Fragen um Sterben und Tod thematisiert. Ausserdem lässt die Autorin diesmal auch Lotti Latrous' Mann zu Wort kommen, den sie in Kairo besuchte.

Autorin: Gabriella Baumann-von Arx 

Verlag: Wörterseh-Verlag, 2004 

Info: Auf Deutsch und Französisch erhältlich, 224 Seiten, mit farbigen Abbildungen

Lotti, la Blanche - Eine Schweizerin in den Elendsvierteln von Abidjan

In Schwarzafrika leben 70 Prozent aller weltweit an Aids Infizierten, alle acht Sekunden stirbt ein Mensch an der Krankheit. Die Schweizerin Lotti Latrous wollte diesem Elend nicht tatenlos zusehen und beschloss zu handeln. In den Slums von Abidjan – einer Großstadt an der Elfenbeinküste – eröffnete sie eine Ambulanz, später kam ein Aids-Hospiz hinzu. Lotti, La Blanche beschreibt das Leben einer Frau, die der Hoffnungslosigkeit jeden Tag die Stirn bietet und dabei ihre Erfüllung gefunden hat.

Autorin: Gabriella Baumann-von Arx

Verlag: Werd Verlag, 2003 (vergriffen, als E-Book erhältlich)

Info: Auf Deutsch und Französisch erhältlich, 232 Seiten, mit farbigen Abbildungen

Dokumentarfilm "Egoiste: Lotti Latrous"

Die ‚Schweizerin des Jahres 2004‘, Lotti Latrous, trifft mit der Eröffnung ihres Sterbespitals an der Elfenbeinküste eine schwerwiegende Entscheidung.

Als Frau eines Nestlé Managers und Mutter von drei Kindern, beginnt sie ihren Lebensweg kritisch zu hinterfragen. Den Luxus gegen materielle Armut, und ihre Familie gegen ihr eigenes Seelenwohl und ihre Berufung einzutauschen, war für sie die ‚egoistischste Tat‘ ihres Lebens.

Der junge Filmemacher, Stephan Anspichler, portraitiert die engagierte Persönlichkeit im Clinch zwischen beiden Welten und lässt ihre Angehörigen zu Wort kommen.

Trailer

Altersfreigabe: ‎ Ab 12 Jahren
Regisseur: ‎ Stephan Anspichler
Laufzeit: ‎ 1 Stunde 30 Minuten
Darsteller: ‎ Lotti Latrous
Untertitel: ‎ Deutsch
Sprache: ‎ Unqualifiziert (Dolby Digital 2.0)
Studio: ‎ Warner, 2007