KiosqueMenschen mit Aids werden nach wie vor aus einzelnen Restaurants verbannt wegen ihrem Status. Vor ein paar Jahren liessen wir beim Ambulatorium mit Hilfe einer französischen Firma ein kleines Restaurant bauen, das allen Aidspatienten, die oftmals für eine Blutentnahme nüchtern zu uns kommen müssen, die Möglichkeit gibt, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.
Auch das Personal und Lotti Latrous selber essen jeden Mittag dort, es herrscht eine freundschaftliche, lockere und schöne  Atmosphäre mal abseits des professionellen Umfelds.

Die Gruppe «Initiative Plus» verteilt allmorgendlich im Universitätsspital von Treichville ein reichhaltiges Frühstück an HIV-positive Patienten, die nüchtern zu ihren Untersuchungen kommen müssen und zudem oftmals ausgehungert sind. Auch wird eine Krankenpflegerin finanziert, die Hausbesuche durchführt und Lebensmittel an die ärmsten Familien verteilt (Reis, Sardinen, Milch usw.).

Das Projekt wurde bis 2012 von einer amerikanischen Stiftung unterstützt, musste dann aber eingestellt werden und kann nun dank der Hilfe der Stiftung Lotti Latrous wieder weitergeführt werden, pro Monat werden über 1'200 Frühstücke verteilt (Kosten monatlich 1'500‘000 CFA, dies entspricht ca. CHF 2'750.-)

 

 

Marietta und Sandrine Betreuen Mütter und deren Babies: Marietta und Sandrine. Muetterhilfe Nahrungs-Kits Mütter holen Nahrungsmittel ab Sandwiches Mitarbeiterinnen des Projets bereiten Sandwiches zu Previous Next Play Anani ist ein kleines Dorf in der Nähe unseres Quartiers, in dem die Hungersnot gross ist. Eine Frau aus Mauritius, Mariette, hat ein Baby-Ernährungsprogramm auf die Beine gestellt, damit die Mütter nicht mehr den Weg bis zu uns kommen müssen. Wir unterstützen das Projekt mit 200‘000 CFA pro Monat (dies entspricht knapp CHF 370.-).