• Kinder Centre d''Eux

    Lotti mit Saidou, Daniblue und Ulrich

  • Sylvie

    Sylvie mit ihrer Bibel

  • Migefühl 1

    Mitgefühl

  • Mitgefühl 2

    Ohne Worte...

  • Lachen

    Es wird auch gelacht

  • Visite

    Visite

  • Abschied 1

    Auch wenn der Tod stärker war, sie durfte in Liebe und Würde gehen

  • Abschied 2

    … so wie auch diese junge Frau

  • Abschied 3

    … so wie auch diese junge Frau

  • Patientin

    Eine weitere wunderbare Frau…

  • Patientin 2

    … so habe ich sie im Slum vorgefunden

  • Mädchen

    Dieses Mädchen konnte von Malaria und Blutarmut gerettet werden – eine von wenigen

  • Saidou im Spital

    Saidou bei seiner Ankunft im Spital…

  • Saidou gesund

    … und jetzt gesund im Kinderheim

  • Kapelle

    Rückzug in die Kapelle

  • Krebs

    Krebs im Endstadium

  • Körperarbeit

    Körperarbeit tut gut

Das Hospiz wurde anfangs Jahr 2002 eröffnet. Es gab weder Strom noch Wasser, es wurde über Monate mit Petroleumlampen gearbeitet, das Wasser musste auswärts gekauft werden.

Ursprünglich wurde dieses Centre "Sterbespital" genannt. Hunderte von armen Menschen kamen zum Sterben, vor allem junge Mütter, die an Aids infiziert waren und ihre infizierten Kinder mitbrachten. Ihre Männer waren entweder schon verstorben oder hatten sie verlassen. Zurück blieben die Kinder, den Müttern wurde versprochen, dass man sich um ihre Kinder kümmern würde. So konnten die Mütter in Ruhe sterben.

Damals war Aids eine tödliche Krankheit, heute ist es eine chronische geworden. Alle Menschen, die früh genug zur Analyse kommen, können mit den geeigneten Medikamenten weiterleben.

Heute ist unser Hospiz ein Ort geworden, wo viele Menschen Zuflucht finden. Alte, schwer behinderte Menschen, die niemand pflegen kann oder will. Das oftmals entwürdigende Leben, das diese verarmten Menschen führen, können wir nicht akzeptieren. Deshalb nehmen wir sie zu uns, bei uns können sie manchmal noch ein paar schöne Jahre verbringen und dann in Würde und Liebe sterben.
Wir beherbergen auch Krebskranke im Endstadium, Erwachsene und Kinder. Sie kommen meist zu spät, wenn der Körper schon voller Metastasen ist. Sie könnten in einem öffentlichen Spital sterben, dazu aber sind sie zu arm. Wir versuchen, ihnen eine würdige Umgebung und liebevolle Fürsorge für den Abschied zu bieten.

Wir haben im Hospiz 30 Betten, als Angestellte haben wir vor allem Pflegepersonal, Köchinnen, Kinderfrauen, Wächter, eine Psychologin für die Kinder und Patienten, aber auch für das Personal. Und jeden Tag macht einer unserer drei Ärzte hier Visite.